Die Conversion-Rate ist der Anteil der Besucher, die kaufen. Viele Shops liegen zwischen 1 und 2 Prozent. Liegt sie unter 1 Prozent, sollte zunächst geprüft werden, ob grundlegende Probleme vorliegen, statt nur auf Optimierung zu setzen.
Beheben Sie bekannte Probleme, bevor Sie etwas testen. Beginnen Sie mit Änderungen, die das Ergebnis am stärksten beeinflussen können.
Versandkosten früh anzeigen
Unerwartete Versandkosten im Checkout sind ein häufiger Grund für abgebrochene Warenkörbe.
- 🚚Zeigen Sie die Versandkosten oder den Schwellenwert für kostenlosen Versand auf der Produktseite, nicht erst im Warenkorb.
- 📅Nennen Sie ein voraussichtliches Lieferdatum statt einer vagen Angabe wie „3 bis 5 Werktage“.
- 🌍Wenn Sie ins Ausland versenden, zeigen Sie die Kosten vor dem Checkout. Unerwartete Einfuhrabgaben können Bestellungen verhindern.
- 📄Verlinken Sie im Footer und auf der Produktseite eine übersichtliche Versandseite.
Wenn Sie kein Datum zusichern können
Shops, die von einem Lieferanten versenden oder an einen Versanddienstleister übergeben, vermeiden oft konkrete Daten, weil Verzögerungen außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Eine ehrliche Schätzung mit kurzem Vorbehalt ist dennoch hilfreicher als mehrere unklare Zeitspannen, die Kunden selbst zusammenrechnen müssen.
- 📅Schreiben Sie „Voraussichtliche Ankunft: 14. bis 17. Oktober“ statt „Versand in 3 bis 7 Tagen, Transport 4 bis 14 Tage“.
- 🚚Wenn Sie eine schnellere Versandart anbieten, zeigen Sie deren Lieferdatum neben dem Standardversand, damit die Auswahl vor dem Checkout sichtbar ist.
- ℹ️Ein kurzer Hinweis wie „Die Angaben hängen vom Versanddienstleister ab“ genügt.
- 🎁Bei Geschenken oder Veranstaltungen ist das Lieferdatum besonders wichtig. Fehlt es, rechnen Kunden mit dem Schlimmsten und verlassen den Shop.
Die Website auf Mobilgeräten beschleunigen
Ein großer Teil des Traffics kommt über Mobilgeräte, und viele Shops laden dort langsam. Testen Sie die echte Nutzung, nicht nur am Laptop.
- ⚡Führen Sie PageSpeed Insights für eine Produktseite aus. Als Richtwert gilt ein Largest Contentful Paint unter 2,5 Sekunden.
- 🖼️Komprimieren Sie Titel- und Produktbilder. Sie sind oft die größten Verursacher langer Ladezeiten.
- 🧹Entfernen Sie Apps, die Sie nicht mehr verwenden. Häufig bleiben deren Skripte trotzdem zurück.
- 🎞️Verzichten Sie im sichtbaren oberen Seitenbereich auf Karussells und automatisch startende Videos.
Die Produktseite verbessern
Hier fällt die Kaufentscheidung. Beginnen Sie mit dem Button und ergänzen Sie die Informationen, die Kunden für ihre Entscheidung benötigen.
Der erste Bildschirm, in der richtigen Reihenfolge
Kunden prüfen gedanklich: Ist es das richtige Produkt? Gibt es meine Größe? Was kostet es? Wann kommt es an? Kann ich es zurücksenden? Beantworten Sie diese Fragen in dieser Reihenfolge auf dem ersten Bildschirm. Platzieren Sie den Button direkt danach.
- 1️⃣Desktop: Bilder links, Mobilgerät: Bilder oben. Das erste Bild sollte das Produkt allein und gut ausgeleuchtet zeigen.
- 2️⃣Titel und direkt darunter der Preis. Zeigen Sie Rabatte oder Angebote für Erstbesteller neben dem Preis.
- 3️⃣Danach folgen Auswahlfelder für Größe, Farbe und weitere Varianten. Kennzeichnen Sie ausverkaufte Optionen, statt sie auszublenden.
- 4️⃣Zeigen Sie den Lagerstatus neben den Auswahlfeldern, aber nur, wenn die Angabe stimmt.
- 5️⃣Der Kaufen-Button; darunter gegebenenfalls Optionen für Ratenzahlung.
- 6️⃣Je eine Zeile zu Lieferung und Rückgabe direkt unter dem Button, jeweils mit Link zur vollständigen Richtlinie.
- 7️⃣Alles Weitere kommt darunter: Beschreibung, Materialien, Größentabelle, Bewertungen und ähnliche Produkte.
Auf dem Desktop sollten alle sieben Punkte ohne Scrollen sichtbar sein. Auf Mobilgeräten ist das selten möglich. Zeigen Sie dort zumindest Titel, Preis und Auswahlfelder auf dem ersten Bildschirm und verwenden Sie eine fixierte Leiste, damit der Button erreichbar bleibt.
Ein häufiger Fehler ist eine lange Beschreibung zwischen Preis und Auswahlfeldern. Dann müssen Kunden mehrere Absätze überspringen, um eine Größe auszuwählen, während Hinweise zu Lieferung und Rückgabe in einem Tab versteckt sind, den viele nie öffnen.
Der Kaufen-Button
- 👆„In den Warenkorb“ sollte ohne Scrollen sichtbar sein, auf Mobilgeräten ebenso wie auf dem Desktop.
- 📌Fixieren Sie den Button, damit er beim Lesen auf der Seite sichtbar bleibt.
- 🎨Verwenden Sie eine Farbe mit deutlichem Kontrast, die sonst nirgends auf der Seite vorkommt. Geht der Button im Theme unter, fällt er kaum als Handlungsaufforderung auf.
- 🏷️Zeigen Sie den Preis neben dem Button und bei einem Rabatt den alten sowie den neuen Preis.
- 💳Zeigen Sie Optionen für „Jetzt kaufen, später bezahlen“ bereits hier und nicht erst im Checkout. Bei teureren Produkten kann das beeinflussen, ob Kunden überhaupt den Kauf starten.
Informationen unterhalb des Buttons
- 📸Mindestens sechs Bilder, darunter Größenvergleich, Detailansichten und Bilder im Gebrauch.
- 📏Größen- oder Produktspezifikationen direkt auf der Seite, nicht nur in einer verlinkten PDF.
- 📦Lagerstatus und Lieferdatum in der Nähe des Kaufen-Buttons.
- ↩️Rückgabebedingungen in einer Zeile neben dem Button, mit Link zur vollständigen Richtlinie.
- ⭐Bewertungen auf der Seite. Schon einige sind hilfreicher als keine; gemischte Bewertungen können authentisch wirken.
| Bereich | Verliert den Verkauf | Unterstützt den Kauf |
|---|---|---|
| Erster Bildschirm | Unklarer Titel, Preis weiter unten, keine Lieferangabe. | Klarer Titel, Preis und Lieferdatum ohne Scrollen sichtbar. |
| Bilder | Ein oder zwei Bilder vor weißem Hintergrund. | Mehrere Perspektiven, Größenvergleich und Produkt im Gebrauch. |
| Bewertungen | Keine Bewertungen oder nur fünf Sterne ohne Text. | Echte Rezensionen mit Text, auch gemischte Bewertungen. |
| Button | Geht im Theme unter und verschwindet beim Scrollen. | Hoher Kontrast, bleibt sichtbar und heißt „In den Warenkorb“ statt „Absenden“. |
| Ladezeit | Große Bilder und Karussell im oberen Seitenbereich. | Lädt über mobile Daten schnell und das Layout springt nicht. |
Das Angebot dort zeigen, wo die Entscheidung fällt
Ein Rabatt für Erstbesteller, der nur in einem Pop-up erscheint, lässt sich leicht schließen und später kaum wiederfinden. Wenn Sie ein Angebot haben, behandeln Sie es wie eine Produktinformation.
- 🏷️Zeigen Sie das Angebot neben dem Preis auf der Produktseite, nicht nur in einem Pop-up oder im Footer.
- 🛒Wenden Sie den Rabatt automatisch an oder zeigen Sie den Code im Warenkorb. Ein Code, den Kunden erst suchen müssen, kann dazu führen, dass sie die Seite verlassen.
- 🛍️Wenn Sie auf Google Shopping werben, können Sie das Angebot als Promotion im Google Merchant Center hinterlegen. Google kann dann einen Angebots-Hinweis in Ihrem Eintrag zeigen. Die Darstellung hängt von den geltenden Google-Richtlinien ab.
- ⚖️Machen Sie keine übertriebenen Angaben. Ein dauerhaftes Angebot mit 50 % Rabatt kann den Eindruck erwecken, der ursprüngliche Preis sei nie real gewesen.
Hürden im Checkout reduzieren
Der Shopify-Checkout ist bereits gut optimiert; hier gibt es meist weniger zu verbessern als auf der Produktseite. Prüfen Sie die Grundlagen und vermeiden Sie unnötige Änderungen.
- 👤Aktivieren Sie den Gast-Checkout. Eine verpflichtende Kontoerstellung kann Bestellungen verhindern.
- 💳Bieten Sie Shop Pay, PayPal sowie Apple Pay oder Google Pay an. Wallets können den Kauf auf Mobilgeräten erleichtern.
- 📝Entfernen Sie alle optionalen Felder. Fragen Sie nur Informationen ab, die Sie benötigen.
- 🔢Zeigen Sie einen Fortschritt, wenn der Checkout mehrere Schritte umfasst.
Sehen Sie anschließend nach, an welcher Stelle Besucher tatsächlich abspringen, statt zu raten. Die Verhaltensberichte von Shopify zeigen, wie viele Personen den Warenkorb erreichen, den Checkout beginnen und den Kauf abschließen.
- 📉Ein großer Rückgang zwischen Produktseite und Warenkorb kann bedeuten, dass die Seite nicht überzeugt oder der Preis überrascht.
- 🛒Ein großer Rückgang zwischen Warenkorb und Checkout kann darauf hinweisen, dass Versandkosten oder Lieferzeit zu spät angezeigt werden.
- 🚪Ein großer Rückgang im Checkout kann bedeuten, dass eine Zahlungsart fehlt oder ein Formular zu viele Angaben verlangt.
Beheben Sie zuerst den größten Einbruch. Ein klarer Abbruchpunkt ist wichtiger als viele kleine Änderungen entlang der gesamten Customer Journey.
Abgebrochene Warenkörbe zurückgewinnen
- ✉️Senden Sie die erste E-Mail innerhalb einer Stunde und eine zweite nach einem Tag.
- 🖼️Zeigen Sie das tatsächliche Produkt und einen direkten Link zurück zum gefüllten Warenkorb.
- 🚫Beginnen Sie nicht sofort mit einem Rabatt. Sonst gewöhnen sich Kunden möglicherweise daran, den Kauf absichtlich abzubrechen.
Suche und Navigation verbessern
- 🔎Prüfen Sie die Suche mit Ihren zehn meistverkauften Produkten. Auch Tippfehler sollten zu passenden Ergebnissen führen.
- 🗂️Halten Sie Kategorien übersichtlich. Drei Klicks bis zu einem Produkt sind in der Regel ausreichend.
- 🎚️Fügen Sie Filter hinzu, wenn eine Kategorie etwa 40 Produkte überschreitet.
Die Conversion unterscheidet sich stark nach Kanal
Eine einzige Website-Kennzahl verschleiert mehr, als sie erklärt. Derselbe Shop kann über einen Kanal gut und über einen anderen schlecht konvertieren; der Durchschnitt liegt dann irgendwo dazwischen.
- 🔗Direkte Zugriffe und Markensuchen konvertieren oft besonders gut. Diese Besucher kennen Ihre Marke bereits.
- ✉️Danach folgt häufig E-Mail: Sie sprechen Personen an, die schon gekauft oder sich angemeldet haben.
- 🔍Bezahlte und organische Suche liegen oft im Mittelfeld. Besucher suchen das Produkt, aber nicht unbedingt bei Ihnen.
- 📱Social Media liegt oft darunter. Viele öffnen die App nicht mit der Absicht, einzukaufen.
Als grobe Orientierung kann eine Conversion-Rate von mindestens 1 Prozent je Kanal gesund sein. Liegt sie darunter, sollten Sie zunächst nach Ursachen suchen, statt nur die Zahl zu optimieren.
Vergleichen Sie jeden Kanal mit seiner eigenen Entwicklung. Social-Traffic mit E-Mail-Traffic zu vergleichen zeigt vor allem, dass die Kanäle unterschiedlich sind.
Richtig messen
Die Conversion-Rate der gesamten Website sagt allein nur wenig aus. Unterteilen Sie die Daten, bevor Sie Änderungen vornehmen.
- 📊Unterteilen Sie die Daten nach Gerät. Die Conversion-Rate auf Mobilgeräten liegt oft unter der auf Desktop-Geräten; die Differenz lohnt eine Untersuchung.
- 🧭Unterteilen Sie nach Traffic-Quelle und vergleichen Sie jeden Kanal mit seiner eigenen Entwicklung.
- 🛒Beobachten Sie Warenkorb-zu-Checkout und Checkout-zu-Kauf getrennt. Die Gründe für Abbrüche können unterschiedlich sein.
Conversion-Rate und Bestellwert bestimmen gemeinsam, wie viel ein Besucher wert ist. Es kann sich deshalb lohnen, zugleich Ihren durchschnittlichen Bestellwert zu steigern.
Ein Hinweis zu A/B-Tests
Die meisten Shops haben nicht genug Traffic, um Tests zuverlässig auszuwerten. Sie benötigen Tausende Conversions pro Variante, um einem Ergebnis zu vertrauen. Bei kleineren Shops kann eine zufällige Schwankung schnell wie ein Erfolg wirken.
Beheben Sie stattdessen bekannte Probleme. Langsame Seiten, versteckte Versandkosten und verpflichtende Kundenkonten müssen nicht getestet, sondern behoben werden.
Apps, die Sie sich ansehen können
Preise und Bewertungen stammen aus September 2026 und können sich ändern. Prüfen Sie die aktuellen Angaben vor der Installation.
Judge.me Product Reviews

- ⭐Unbegrenzte Bewertungen mit Fotos und Videos sowie Sternebewertungen in Google-Ergebnissen.
- 💵Kostenloser Tarif mit unbegrenzten Bewertungen. Der kostenpflichtige Tarif kostet 15 $ pro Monat und ist nicht nutzungsbasiert.
- 👍5,0 bei 44.586 Bewertungen, deutlich mehr als die anderen Apps in dieser Liste. Gelobt werden die schnelle Einrichtung und zuverlässig versendete Bewertungsanfragen. Beschwerden sind eher gering.
Judge.me im Shopify App Store ansehen
Loox, wenn Ihnen die Darstellung besonders wichtig ist
- 📸Foto- und Videobewertungen in aufwendigeren Widgets als bei Judge.me.
- 💵Kostenlos bis 500 Bestellungen. Danach 49,99 $ pro Monat für 300 Bestellungen, plus 50 $ je weitere 300.
- ⚠️4,9 bei 9.177 Bewertungen, die Zusatzkosten können sich jedoch schnell summieren. Ein Händler im Tarif für 49,99 $ berichtete von einer Abrechnung über 399,99 $. Hübschere Darstellung, aber ein höheres Kostenrisiko.
Loox im Shopify App Store ansehen
Omnisend für Warenkorbabbrüche

- ✉️Automatisierungen für abgebrochene Warenkörbe und nach dem Kauf über E-Mail, SMS und Web-Push.
- 💵Kostenlos bis 500 E-Mails pro Monat. Standard kostet 16 $, Pro 59 $ pro Monat. Die Preisstufe richtet sich nach Kontakten.
- 👍4,8 bei 2.964 Bewertungen. Die App ist auch ohne E-Mail-Erfahrung leicht zu erlernen. Häufige Kritik: Bei echten Fehlern reagiert der Support nicht immer; ein Downgrade erfordert teils einen Live-Chat.
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Klaviyo, wenn Sie mehr Funktionen benötigen

- 🧠Erweiterte Segmentierung und Automatisierungen auf Basis von Bestell- und Browsing-Daten aus Shopify.
- 💵Kostenlos bis 250 Kontakte. Bei 500 Kontakten kostet der Tarif 20 $ pro Monat; danach steigen die Kosten deutlich.
- 👍4,7 bei 3.260 Bewertungen. Nutzer schätzen Segmentierung und Datensynchronisierung, am häufigsten wird der Preis kritisiert.
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Kiwi Size Chart für Kleidung und Schuhe
- 📏Größentabellen und Größenempfehlungen direkt auf der Produktseite, neben der Größenauswahl.
- 💵Ein kostenloser Tarif ist verfügbar, darüber gibt es kostenpflichtige Tarife. Prüfen Sie vor dem Upgrade, wie die kostenpflichtigen Stufen berechnet werden.
- 👍4,7 bei 1.239 Bewertungen (Stand Oktober 2026). Gelobt werden Einrichtung und Darstellung. Einige Händler berichten nach einer Preisänderung von stark gestiegenen Rechnungen. Prüfen Sie die ersten Abrechnungen.
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Später bezahlen: zuerst die Shopify-Funktionen prüfen
- 💳Wenn Sie Shopify Payments in einem unterstützten Land nutzen, ist Shop Pay Installments integriert. Aktivieren Sie die Funktion, damit die monatliche Zahlung unter dem Produktpreis erscheint. Eine zusätzliche App ist nicht erforderlich.
- 🧩Klarna, Afterpay und Affirm sind gängige Alternativen. Jede bietet eine eigene Shopify-Integration. Lesen Sie aktuelle Bewertungen, auch zu den Widgets für Produktseiten.
- 🎯Besonders relevant kann das bei Produkten über etwa 100 $ sein. Bei günstigeren Artikeln kann ein Wallet-Button mehr helfen als eine Ratenzahlungsoption.
Tiny SEO zur Verringerung der Bildgröße

- ⚡Komprimiert Bilder, lädt sie verzögert und verkleinert JavaScript- und CSS-Dateien.
- 💵Kostenlos für 50 Bilder pro Monat, danach 0,03 $ pro Bild. Kostenpflichtige Tarife beginnen bei 14 $ pro Monat für 1.500 Bilder.
- 👍5,0 bei 2.289 Bewertungen. Bemerkenswert ist, dass kaum jemand von beschädigten Bildern oder Themes berichtet, was in dieser Kategorie häufig vorkommt. Nach der Deinstallation können Marketing-E-Mails folgen.
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Boost AI Search and Filter nur für große Kataloge

- 🔎Ersetzt die Shopify-Suche durch fehlertolerante Suche sowie Filter nach Tags und Varianten.
- 💵Kein kostenloser Tarif. Ab 29 $ pro Monat; die Preisberechnung richtet sich nach dem monatlichen Umsatz Ihres Shops, nicht nach der Zahl der Suchanfragen.
- ⚠️4,8 bei 1.500 Bewertungen; besonders der Support wird gelobt. Da die Kosten an den Umsatz gekoppelt sind, wächst die Rechnung mit dem Shop. Bei weniger als einigen Hundert Produkten lohnt sich die App möglicherweise nicht.
Boost AI Search im Shopify App Store ansehen
Nicht übertreiben
Dringlichkeitshinweise und Pop-ups können funktionieren, wenn sie ehrlich und gut umgesetzt sind. Sind sie es nicht, schaden sie dem Vertrauen. Entscheidend ist, ob Ihr Shop durchdacht oder billig wirkt.
- ⏳Countdown-Timer passen zu einem Angebot, das tatsächlich endet. Ein Timer, der sich beim Neuladen zurücksetzt, fällt auf und kann das Vertrauen in andere Angaben des Shops beschädigen.
- 📦Hinweise zu niedrigem Lagerbestand sind sinnvoll, wenn die Zahl stimmt. Erfundenen Mangel bei jedem Produkt zu zeigen, kann wie ein unseriöser Shop wirken.
- ✉️Pop-ups können funktionieren, wenn sie erst nach erkennbarem Interesse erscheinen, etwa beim Scrollen oder beim Verlassen der Seite, pro Besuch nur einmal und leicht zu schließen sind. Beim Seitenaufruf unterbrechen sie eine Entscheidung, die noch gar nicht gefallen ist.
- 🎨Was auch immer Sie einsetzen, es sollte zum restlichen Auftritt passen. Ein nachträglich aufgesetztes Banner kann die wahrgenommene Qualität der gesamten Seite beeinträchtigen.
Ein einzelnes, gut umgesetztes Element ist oft sinnvoller als alle gleichzeitig. Zu viele Dringlichkeitshinweise wirken wie Druck und lassen den Shop verzweifelt erscheinen.
Dafür lohnt sich Ihre Zeit nicht
- ❌Komplette Neugestaltungen. Sie ändern alles auf einmal; steigt oder sinkt die Kennzahl, lässt sich die Ursache schwer bestimmen.
- ❌Einer veröffentlichten Conversion-Rate eines Wettbewerbers hinterherzulaufen. Sie kennen dessen Traffic-Mix nicht, der einen großen Teil der Unterschiede erklären kann.
- ❌Bekannte Fehler testen. Eine langsame Seite oder versteckte Versandkosten brauchen kein Experiment, sondern eine Korrektur.
Die Checkliste
Gehen Sie die Liste durch. Jedes Nein weist eher auf eine sinnvolle Verbesserung hin als ein beliebiger Test.
- ☐Versandkosten oder der Schwellenwert für kostenlosen Versand stehen auf der Produktseite.
- ☐Ein voraussichtliches Lieferdatum wird gezeigt, keine vage Zeitspanne.
- ☐Eine Produktseite lädt über mobile Daten in unter 2,5 Sekunden.
- ☐Titel, Preis sowie Auswahlfelder für Größe und Farbe erscheinen oberhalb der Beschreibung auf dem ersten Bildschirm.
- ☐„In den Warenkorb“ ist ohne Scrollen sichtbar und bleibt beim Scrollen erreichbar.
- ☐Die Farbe des Buttons wird sonst nirgends auf der Seite verwendet.
- ☐Optionen für Ratenzahlung stehen auf der Produktseite, falls Sie sie anbieten.
- ☐Lieferung und Rückgabe werden jeweils in einer Zeile unter dem Button erklärt.
- ☐Ihre meistverkauften Produkte zeigen Bewertungen.
- ☐Rabatte und Angebote für Erstbesteller stehen neben dem Preis.
- ☐Der Gast-Checkout ist aktiviert.
- ☐Shop Pay, PayPal und eine mobile Wallet-Zahlungsart sind aktiviert.
- ☐Alle optionalen Checkout-Felder wurden entfernt.
- ☐E-Mails zu abgebrochenen Warenkörben werden innerhalb einer Stunde versendet.
- ☐Die Suche findet Ihre zehn meistverkauften Produkte auch bei Tippfehlern.
- ☐Sie haben die Conversion-Rate nach Gerät und Kanal aufgeschlüsselt.
- ☐Sie wissen, an welchem Schritt der Customer Journey die meisten Besucher abspringen.




