Wählen Sie eine betroffene Variante, bevor Sie den gesamten Katalog ändern. Notieren Sie die Artikel-ID im Merchant Center, die genaue Meldung, die übermittelte Kennung und die zugehörige Shopify-Variante. Beginnen Sie mit einem nachvollziehbaren Beispiel statt einer pauschalen Einstellung.
1. Die übermittelte GTIN ist falsch
Eine Global Trade Item Number (GTIN) kennzeichnet einen Handelsartikel über verschiedene Händler hinweg. Ihre interne Artikelnummer (SKU) hat einen anderen Zweck. Vergleichen Sie den übermittelten Code mit den Herstellerdaten für genau diese Größe, Farbe und Packung. Übernehmen Sie keine Kennung eines ähnlichen Artikels.
2. Eine GTIN existiert, liegt Ihnen aber nicht vor
Fragen Sie den Lieferanten nach dem vergebenen Code und der Zuordnung zu den Varianten. Fehlende Shopify-Daten belegen nicht, dass keine Kennung existiert. Verwenden Sie identifier_exists=false nicht, um eine fehlende oder falsche vergebene GTIN zu umgehen.
3. Es wurde keine GTIN vergeben
Manche Produkte haben tatsächlich keine GTIN. Marke und Herstellerteilenummer (MPN) können sie dennoch identifizieren. Prüfen Sie die Anforderungen der Kategorie. Verwenden Sie identifier_exists=false nur, wenn die erforderlichen Kennungen tatsächlich nicht existieren. Handarbeit oder eine Eigenmarke allein entscheiden das nicht.
4. Die Quelle korrigieren und das Ergebnis prüfen
Für den Kanal Google & YouTube beschreibt Shopify, wie eine vergebene GTIN in den Variantendetails ergänzt wird und wie Marke und MPN bei Produkten ohne GTIN angegeben werden. Prüfen Sie die Integration, die Ihren Katalog tatsächlich übermittelt. Andere Feed-Apps können Felder anders zuordnen.
- Notieren Sie Artikel-ID, Quellvariante und korrigierten Wert in einer kleinen Prüfliste.
- Vergleichen Sie nach der Übermittlung den im Merchant Center eingegangenen Wert mit Ihrer Quelländerung.
- Prüfen Sie, ob die ursprüngliche Meldung verschwindet. Wird eine Änderung bei der Synchronisierung überschrieben, ermitteln Sie die verantwortliche Quelle.
Google nennt für entsprechende Aktualisierungen 24 bis 72 Stunden. Das ist ein Verarbeitungshinweis und keine Freigabezusage. Eine gespeicherte Shopify-Änderung belegt nicht, dass sie bei Google angekommen ist.
5. Zulässigkeit und Leistung getrennt bewerten
Eine korrigierte Kennung kann ein Kennungsproblem beheben. Sie belegt weder, dass das Produkt ausgespielt wird, noch dass Bestellungen profitabel sind. Erfassen Sie diese Ergebnisse getrennt. Für den Beginn dieser Prüfung brauchen Sie keine weitere App. Verwaltet eine Agentur Ihren Feed, teilen Sie ihr die Prüfliste der betroffenen Artikel mit.
Weiterführende Anleitungen
Abgelehnte Produkte: weitere häufige Fehler
Google Shopping für Shopify: die gesamte Einrichtung
Primärquellen
Google: Anforderungen an identifier_exists
Google: eine falsche Angabe zum Vorhandensein von Kennungen korrigieren
Google: eine ungültige GTIN korrigieren




